Trauma & PTBS - Behandlungsprogramm
Wenn das Nervensystem in Alarm bleibt
Ständige Wachsamkeit, Schreckhaftigkeit, Flashbacks – oder das Gegenteil: Erstarrung, Taubheit, das Gefühl, neben sich zu stehen. Nach traumatischen Erfahrungen verliert das Nervensystem die Fähigkeit, zuverlässig zwischen echter Gefahr und Sicherheit zu unterscheiden. Es bewertet auch harmlose Reize als bedrohlich – nicht als Gedanke, sondern als körperliche Reaktion, die dem Willen nicht zugänglich ist.
Bleibt dieser Zustand bestehen, kostet er jeden Tag Kraft: Schlaf, Konzentration und Beziehungen leiden, und der Rückzug aus dem Leben verstärkt sich – oft über Jahre.
Die AVWF® Neurostimulation setzt genau dort an, wo Sicherheit im Körper entsteht. Bevor irgendetwas verarbeitet werden kann, braucht das Nervensystem ein belastbares Sicherheitssignal. Speziell modulierte Signalimpulse bauen genau dieses Signal auf – über den Muskel im Mittelohr, der eng mit dem körpereigenen Sicherheitssystem verbunden ist. Erst wenn diese Basis über mehrere Stunden trägt, öffnet das Protokoll behutsam den Raum für emotionale Verarbeitung, und am Ende steht die Integration. Damit folgt es exakt dem anerkannten Drei-Phasen-Modell der Traumatherapie: Stabilisierung, Verarbeitung, Integration.
Unsere Patientinnen und Patienten beschreiben, wie sich zum ersten Mal seit Langem wieder körperliche Ruhe einstellt: Der Daueralarm lässt nach, der Schlaf wird tiefer, und Nähe zu anderen Menschen fühlt sich wieder möglich an. Nicht als Überwindung, sondern weil der Körper selbst wieder Sicherheit signalisiert.
Die AVWF® Neurostimulation ist eine eigenständige Therapie, die in dieser Form weltweit einzigartig ist: Sie verlangt kein Erzählen und kein Wiedererleben – sie arbeitet direkt am Nervensystem selbst, dort, wo das Sicherheitsgefühl entsteht. Nicht invasiv und medikamentenfrei.
Wichtig ist uns Klarheit: Trauma und PTBS gehören in ärztliche und psychotherapeutische Behandlung – und genau hier entfaltet die AVWF® Neurostimulation ihre besondere Stärke. Traumatherapie kann erst greifen, wenn das Nervensystem stabil genug ist, um Verarbeitung auszuhalten. Genau diese Stabilität baut sie auf. Ist diese Grundlage erst gelegt, wirken Psychotherapie, ärztliche Behandlung und Ihre eigenen Schritte ungleich besser – weil sie nicht länger gegen ein Nervensystem im Daueralarm ankämpfen. Die AVWF® Neurostimulation ersetzt diese Behandlungen nicht: Sie macht sie besser wirksam. Eine bestehende Behandlung wird immer fortgeführt; Änderungen erfolgen nur mit Ihrer behandelnden Fachperson.
Erfahren Sie mehr über die AVWF®-Neurostimulation
Erfahrungsberichte unserer Patienten
Nehmen Sie mit uns Kontakt auf +41 43 322 22 00 oder über das untenstehende Kontaktformular.
Wie funktioniert AVWF® bei Trauma & PTBS?
In jeder Sitzung hören Sie über exakt kalibrierte Therapie-Kopfhörer speziell modulierte Klangsignale — keine Entspannungsmusik, sondern gezielte Impulse. Über die feinen Muskeln des Innenohrs und die dort ansetzenden Hirnnerven erreichen sie die Regelkreise, die zwischen Anspannung und Erholung steuern. Die Signalfolge folgt einem klaren Prinzip: zuerst die Überaktivierung senken, dann den beruhigenden Vagustonus aufbauen, zuletzt die Belastbarkeit festigen.
Was nach einem Trauma im Nervensystem passiert – und was AVWF® dagegen tut
Nach traumatischen Erfahrungen arbeitet das Alarmzentrum des Gehirns – die Amygdala – dauerhaft überaktiv, während der Hippocampus Erinnerungen nicht mehr zeitlich einordnen kann. Deshalb fühlen sich Erinnerungen an wie Gegenwart. Gleichzeitig bewertet das Nervensystem neutrale Reize unbewusst als Gefahr, und das System für soziale Zuwendung ist heruntergefahren: Stimmen und Gesichter verlieren ihre beruhigende Wirkung.
Genau hier setzt die AVWF® Neurostimulation an. In jeder Sitzung hören Sie über exakt kalibrierte Therapie-Kopfhörer speziell aufbereitete Klangsignale. Diese Signale tragen präzise Modulationsmuster – sie sind kein Musikhören zur Entspannung, sondern gezielte Impulse. Über die feinen Muskeln des Mittelohrs und die dort ansetzenden Hirnnerven erreichen sie genau die Regelkreise, über die der Körper Sicherheit signalisiert.
Die Signalfolge folgt dem Drei-Phasen-Modell der Traumatherapie. Sie beginnt mit den tiefsten und stabilsten Mustern des gesamten Programms – bewusst ohne jede Aktivierung, denn bei einer PTBS ist jede vorzeitige Aktivierung ein Risiko. Erst wenn über mehrere Stunden ein belastbares Sicherheitssignal aufgebaut ist, öffnet das Protokoll behutsam die emotionale Verarbeitung. Der Abschluss dient der Integration, damit das Erreichte im Alltag Bestand hat.
Die Wirkung
Klarerer Kopf und bessere Konzentration im Alltag
Neutrale Reize werden nicht mehr als Bedrohung verarbeitet
Weniger Schreckhaftigkeit, weniger Erstarrung
Der Daueralarm lässt nach – Körper und Schlaf finden zur Ruhe
Mehr emotionale Stabilität und wieder Zugang zu Nähe
Neue Energie für Alltag, Beruf und Beziehungen
Erfahrungsberichte unserer Patienten
Lesen Sie Testimonials und Erfolgsgeschichten unserer Patienten zu folgenden Themen:
Stressreduktion
Burnout
Müdigkeit/Depression
Konzentrationsschwierigkeiten
Tinnitus
Wahrnehmungsstörungen
Weitere Antworten finden Sie in den häufigen Fragen unter FAQ
Unsere Therapiepakete
Für Ihre Trauma-Therapie stellen wir Ihnen drei Pakete zur Verfügung. Sie wählen selbst, was zu Ihnen passt – und wenn Sie unsicher sind oder Fragen haben, beraten wir Sie gerne persönlich.
AVWF Remote Self-Care
Das standardisierte Trauma-Programm für zu Hause – flexibel und selbstständig durchgeführt, wann und wo Sie wollen.
AVWF Remote Custom
Ihr individuelles Trauma-Therapieprogramm für zu Hause – erstellt auf Basis unserer neurofunktionellen Diagnostik und Grundlagenmessung.
AVWF Premium
Das individuelle Trauma-Therapieprogramm mit 10 Stunden in der Praxis – mit durchgehender Betreuung, laufender Anpassung sowie ergänzendem Visualtraining und Farblichttherapie.
Unsicher, welches Programm passt? Vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch 043 322 22 00.
Therapiepakete


Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Die Kosten werden von der Krankenkasse, IV etc. bis anhin leider nicht übernommen. In einigen Fällen erwies sich die Krankenkasse als kulant und übernahm einen Teil der Kosten.
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