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Neurostimulation

Neurostimulation mittels audiovisueller Wahrnehmungsförderung (AVWF)

In einer Welt voller Reize, Leistungsdruck und permanenter Anforderungen ist unser Nervensystem ständig gefordert. Schule, Beruf und Alltag verlangen hohe Konzentration, emotionale Stabilität und körperliche Belastbarkeit – oft gleichzeitig. 

Unser Körper reagiert darauf mit Dauerstress: Der sogenannte Sympathikus (Teil des autonomen Nervensystems) wird aktiviert, um Ressourcen zu mobilisieren. Herzfrequenz, Muskelspannung und Wachsamkeit steigen. Als Gegengewicht versucht das Gehirn, über den Vagusnerv (Teil des Parasympathikus) das System wieder zu beruhigen.

Gerät dieses fein abgestimmte Zusammenspiel aus dem Gleichgewicht, kann das zu Konzentrationsproblemen, Erschöpfung, innerer Unruhe oder Lern- und Verhaltensstörungen führen.

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Wie funktioniert die AVWF-Therapie?

Die AVWF-Therapie basiert auf der gezielten Stimulation des autonomen Nervensystems (ANS) –genauer, des 10. Hirnnervs, dem Nervus Vagus.

 

Über spezielle, schallmodulierte Klänge wird über die Muskeln des Innenohrs eine sanfte Aktivierung dieses Nervs ausgelöst. Dabei werden sowohl aufsteigende (afferente) als auch absteigende (efferente) Nervenbahnen stimuliert. Diese rhythmische Aktivierung bewirkt Rückkopplungsschleifen im autonomen Nervensystem.

 

Sie verbessern die Regulation, Reizverarbeitung und Balance zwischen Anspannung und Entspannung

Körper und Gehirn lernen neu, wann Leistung gefragt ist und wann Erholung notwendig ist. 

Die Wirkung

  • Bessere Konzentration & Wahrnehmung 

  • Bessere Informationsverarbeitung

  • Erfolgreiches Lernverhalten

  • Stressreduktion & Entspannung

  • Verbesserte emotionale Stabilität 

  • Mehr Energie für Schule, Beruf, Alltag & Sport

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Messbare Wirkung auf das Gehirn

Mithilfe funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) konnte nachgewiesen werden, dass schallmodulierte Musik, wie sie bei AVWF verwendet wird, spezifische neuronale Reaktionen im Gehirn auslöst. Eine Studie aus Salzburg zeigte bei ProbandInnen signifikante Veränderungen in drei zentralen Hirnarealen:

Auditiver Cortex

Deutlich erhöhte Aktivität beim Hören schallmodulierter Musik – das Gehirn reagiert intensiver auf akustische Reize.

Thalamus

Auch im Thalamus, dem wichtigen Umschaltzentrum für Sinneseindrücke, zeigte sich eine gesteigerte Aktivierung – insbesondere in Arealen der auditiven Verarbeitung.

Motorischer und prämotorischer Cortex

Hier wurde eine verringerte Aktivität gemessen, was auf eine beruhigende, entspannende Wirkung schliessen lässt.

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